Die dezentrale Band

Das tolle an dem Bitcoin ist, dass er den Weg bereitet hat für einige andere interessante Ideen. Eine relativ neue ist die dezentrale Internetband, die Cypherfunks.

Cypherfunks

Die Idee

Genau wie bei den Kryptowährungen, Open Source Software oder Open Data Bewegungen ist hier der Gedanke, dass eine frei organisierte Gruppe besonders erfolgreich sein kann, wenn sie keine Hierarchie nutzt, sondern lediglich den selben Idealen folgt. Auch wenn es um Musik geht. Jeder kann sich als Teil der Band Cypherfunks verstehen und unter diesem Namen seine Musik veröffentlichen. Wenn es den anderen gefällt, hat man die Chance auf ein kleines Trinkgeld in der eigenen Währung der Band, den Funks.

Die Währung

Die Funks sind eine normale Kryptowährung nach dem üblichen Vorbild. Die Eckdaten kann man am besten selber anschauen. Besondere Überraschungen gibt es hier nicht. Seine Funks kann man entweder in eine andere Währung umtauschen oder später auch direkt ausgeben, zum Beispiel für Merchandise der anderen Künstler.

Die Aussichten?

Vermutlich wird das Musikkollektiv in nächster Zukunft keine Konkurrenz für die GEMA oder große Labels darstellen, aber das Prinzip ist in jedem Fall interessant. Zum einen ist es anscheinend eine gute Möglichkeit für freie Musiker etwas Geld für ihre Werke zu bekommen, zumindest gibt es Hinweise darauf in einem kleinen Bericht vom DRadio Kultur. Außerdem funktioniert das Prinzip für Blogger schon recht gut und nennt sich flattr. Zum anderen scheint diese Art, sich im Internet zu organisieren, gut zu funktionieren. Genau das ist für viele ja auch der Reiz an den Kryptowährungen, die Unabhängigkeit von großen, zentralen Institutionen.